Private Krankenversicherung
Ihre Vorteile im Überblick
Beiträge:
Bei einer privaten Vorsorge stehen Beitragshöhe und Versicherungsschutz in direktem Zusammenhang. Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder eine Gehaltserhöhung haben in der privaten Krankenversicherung somit keinen Einfluss auf Ihre Zahlungen. Hingegen werden bei den gesetzlichen Kassen die Beiträge nach dem jeweiligen Einkommen errechnet, wodurch sich deren Höhe ändern kann. Seit 2009 beträgt der Beitrag bei allen gesetzlichen Krankenkassen gleichermaßen mindestens 14,9 %.
Leistungen:
Ein wesentlicher Unterschied zwischen privater und gesetzlicher Vorsorge besteht in der Berücksichtigung des demografischen Faktors in der Beitragsberechnung. Bereits Im Jahre 2030 wird der Anteil der 80-jährigen um 90 % gestiegen sein, dementsprechend erhöht sich auch der Bedarf an medizinischer Versorgung. Anders als die gesetzliche ist die private Krankenversicherung verpflichtet, Altersrückstellungen zu bilden, die mit einem Zins von 3,5 % berechnet (Vorsichtsprinzip) werden. Alles Erwirtschaftete über diesen 3,5 %, wird “halbe-halbe” den über 65-jährigen und allen Versicherten gutgeschrieben.
Anders bei den gesetzlichen Kassen, da gilt der Generationenvertrag, bei dem die erwerbstätigen Beitragszahler die Rentner subventionieren. So sind Rückstellungen für das Alter nicht vorgesehen. Allerdings sind Rentner heutzutage keineswegs mehr beitragsfrei und die Beiträge steigen weiter und das bei deutlich weniger Leistung. Anders als die “Private” ist die Pflichtversicherung für den demografischen Wandel, und somit auch für Ihre gesundheitliche Zukunft, nicht gerüstet: Was wenn auf die heutige Generation der Erwerbstätigen im Alter schon zwei Rentner kommen?
Beitragserhöhungen:
War früher eine Herz-OP bei einem 80-jährigen undenkbar, ist dies heute ein alltäglicher Eingriff. Da es ständig neue Möglichkeiten der Behandlung gibt und sich die Pflegesätze in Krankenhäusern erhöhen, werden verbesserte, meist auch kostenintensivere Leistungen automatisch in den Versicherungsschutz integriert. Von diesen Kostensteigerungen sind sowohl private als auch gesetzliche Kassen betroffen. Während bei der privaten Krankenversicherung automatisch ein statistisch berechneter Beitrag zur Deckung der erwarteten Kosten geleistet wird, treffen die gesetzlichen keine Vorsorgemaßnahmen. Und: Da in der PKV Leistungen nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik erstattet werden, profitieren Sie persönlich vom medizinischen Fortschritt.
Beitragsanpassungen:
Während die Höhe des Beitrags zur PKV auch im Falle einer Einkommenssteigerung gleich bleibt, steigt der Beitrag bei der GKV je nach Mehrverdienst.